Die Dächer von Dubrovnik
Von oben wirkt Dubrovnik perfekt. Beim genaueren Hinsehen erzählen die Dächer eine zweite Geschichte – von Krieg, Wiederaufbau und der Frage, was manchmal hinter der Schönheit liegt.

Ein persönliches Magazin über Reisen, Beobachtungen und Fragen unterwegs.
Wir reisen gern.
Manches wirkt sofort.
Anderes erst später.
Manchmal bleibt eine Frage.

Ein echter Roadtrip. Drei Wochen mit dem eigenen Auto Richtung Montenegro und zurück. Nie länger als drei Nächte an einem Ort. Wir sind bei Regen gestartet, lagen aber bald unter der Hitzeglocke, die ganz Europa im Griff hatte.
Diese Reise wirkt lange nach. Spektakuläre Natur. Orte, die im Voraus ähnlich aussahen, aber doch alle unterschiedlich waren. Begegnungen. Tolle Fotos. Und trotzdem das Gefühl, sie geben die echte Schönheit nur zum Teil wider. Darunter liegt eine Geschichte, die wir immer noch nicht richtig verstehen (können).
Keine vollständiger Guide. Eher der Versuch, eine Reise in ihrer Vielfalt zu zeigen: Orte, Wege, Routinen, Bilder und Fragen.


Ausgewählte Beiträge
Von oben wirkt Dubrovnik perfekt. Beim genaueren Hinsehen erzählen die Dächer eine zweite Geschichte – von Krieg, Wiederaufbau und der Frage, was manchmal hinter der Schönheit liegt.

Menschen, Hitze und Kreuzfahrtschiffe gehören dazu. Mit dem richtigen Timing wird Dubrovnik trotzdem zu einer der schönsten Städte unserer Reise.

Zuerst geht es um eine Kühlbox. Später um die Frage, warum wir so reisen, wie wir reisen.
Die Pelješac-Brücke wirkt wie ein gewöhnliches Bauwerk, wenn auch ein schönes, mächtiges. Tatsächlich erzählt sie erstaunlich viel über Geschichte. Und weiter zurück, als man zunächst denkt.

Mitten in Mostar führt eine unerwartete Frage zu einem Deutschen – und zu einem besseren Verständnis eines Landes, das bis heute kompliziert geblieben ist.

Eigentlich nur ein kurzer Zwischenhalt. Am Ende blieb uns dieser kleine Ort lange im Gedächtnis. Wie so viele Entdeckungen unterwegs.

Für umgerechnet 69 Euro fuhren wir nach Zagreb zur Zentralbank. Finanziell fragwürdig. Als Reisetag eine ausgezeichnete Entscheidung.
Wir wollten den Übertourismus sehen. Gefunden haben wir etwas anderes: unsere eigene Rolle darin.

Wir reisen auf verschiedene Arten, am liebsten selbstorganisiert, meistens mit zu viel Gepäck, manchmal mit Fahrrädern und fast immer mit der Frage, was an einem Ort eigentlich hängen bleibt.
Unterwegs. Aufgefallen. ist unser Versuch, Reisen nicht nur zu erzählen, sondern ihnen beim Nachwirken zuzusehen: Routen, Beobachtungen, praktische Erfahrungen und Gedanken, die manchmal erst später auftauchen.